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Albanische Sprache
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Die albanische Sprache (Eigenbezeichnung: gjuha shqipe []), kurz Albanisch (shqipja []), gehört zur balkanindogermanischen Sprachgruppe der indogermanischen Sprachfamilie und zum Balkansprachbund. Sie ist seit dem 15. Jahrhundert schriftlich belegt und heute Amtssprache in Albanien, im Kosovo und in Nordmazedonien sowie Minderheitensprache in anderen LĂ€ndern SĂŒdosteuropas und in Italien.

Das Albanische hat zwei große Dialektgruppen, im Norden das Gegische und im SĂŒden das Toskische, die sich in zum Teil sehr unterschiedliche lokale Unterdialekte gliedern lassen (siehe dazu albanische Dialekte). Die heutige albanische Schriftsprache wurde erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage der toskischen Dialektgruppe entwickelt. 1972 kam dieser Prozess auf einem Kongress in Tirana zum Abschluss. Seit einigen Jahren wird gefordert, verstĂ€rkt gegische Varianten in der Sprachpolitik zu berĂŒcksichtigen.

In seinen Wortschatz hat das Albanische im Lauf der Zeit Lehnwörter aus dem Altgriechischen, danach aus dem Lateinischen ĂŒbernommen; es folgten Entlehnungen aus dem SĂŒdslawischen, (Mittel-)Griechischen und TĂŒrkischen, dem Italienischen und Französischen sowie anderen Sprachen.cite-ref-1[1] Derzeit kommen zunehmend Anglizismen hinzu.

Contents

‱ Geschichte
‱ Herkunft
‱ Dialekte
‱ Unterschiede
‱ Alphabet
‱ Phonologie
‱ Grammatik
‱ Nomen
‱ Deklination
‱ Pronomen
‱ Numeralien
‱ Wortschatz
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

FrĂŒhste Quellen

Von Albanern als Bevölkerungsgruppe und Sprechern dieser Sprache berichteten erstmals byzantinische Schriftsteller im 11. Jahrhundert wie Anna Komnena. Obwohl in keiner einheitlichen Schriftform festgehalten, begegnete man der albanischen Sprache vom Norden des heutigen Griechenlands bis an die heutige kroatische KĂŒste. Im Jahre 1285 wird in Ragusa (dem heutigen Dubrovnik) mit dem in einem Dokument ĂŒberlieferten Satz „Audivi unam vocem clamantem in monte in lingua albanesca“ (deutsch: „Ich hörte im Gebirge eine Stimme in albanischer Sprache rufend“) die PrĂ€senz der albanischen Sprache bezeugt, was als erste ErwĂ€hnung dieser Sprache an sich gilt.cite-ref-2[2] Im 14. Jahrhundert sind albanisch besiedelte Landstriche in Thessalien und sogar in Attika bezeugt. Im heutigen Albanien assimilierte die slawische und die romanische Bevölkerung sich langsam an die Albaner und ĂŒbernahm deren Sprache. Dieser Prozess dauerte bis ins 20. Jahrhundert hinein an.

Das Ă€lteste schriftliche Zeugnis des Albanischen ist eine altgegische Taufformel «Un’te paghesont’ pr’emenit t’Atit e t’Birit e t’Spertit Senit» (deutsch: „Ich taufe Dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“), die Pal EngjĂ«lli (1416–1470), Erzbischof von DurrĂ«s, 1462 in einem Brief niederschrieb.

Der Jerusalem-Pilger Arnold von Harff (1471–1505), der auf seinen Reisen auch Albanien durchquert hatte, ĂŒberlieferte in seinem Reisebericht aus dem Jahr 1496 eine kurze albanisch-deutsche Wortliste.

Der katholische Priester Gjon Buzuku verfasste 1555 das Ă€lteste gedruckte albanische Buch, das Meshari ‚Messbuch‘, in einer Form des Altgegischen.

Das Ă€lteste gedruckte Werk im toskischen Albanisch – genauer in der italo-albanischen Mundart der ArbĂ«reshĂ« – ist Mbsuame e krĂ«shterĂ« (italienisch Dottrina cristiana „Christliche Lehre“) des katholischen Geistlichen LekĂ« MatrĂ«nga (italienisch Luca Matranga), das 1592 veröffentlicht wurde.

Die Nationalbewegung Rilindja

→

Hauptartikel

:

Rilindja

Mit dem Aufkommen des Nationalismus unter den Albanern im 19. Jahrhundert entstand – abgesehen von einzelnen VorlĂ€ufern – eine albanische Literatur. Nach 1870 wurden die ersten Zeitungen und Zeitschriften herausgegeben. Damals wurde das Albanische je nach konfessioneller Zugehörigkeit entweder in lateinischer oder in griechischer Schrift, von Muslimen auch mit arabischen Buchstaben geschrieben. Um die Unklarheiten bei der Aussprache der arabischen Schrift zu beseitigen, entwickelte der muslimische Gelehrte Rexhep Voka (1847–1917) ein angepasstes arabisches Alphabet (Elifbaja), bestehend aus 44 Konsonanten und Vokalen, das er 1911 veröffentlichte. Es wurde kaum verwendet.cite-ref-3[3] Die UnterstĂŒtzer der albanischen Nationalbewegung Rilindja ‚Wiedergeburt, Renaissance‘ bemĂŒhten sich Ende des 19. Jahrhunderts um die Vereinheitlichung der Schreibweise. Der Vorschlag mit dem meisten Anklang war das sogenannte „Stamboller Alphabet“ (albanisch fĂŒr Istanbul) von Sami FrashĂ«ri, einem bedeutenden albanischen Gelehrten, der vor allem in der osmanischen Hauptstadt wirkte.

1908 trafen sich albanische Intellektuelle aus allen Teilen des Landes zum Kongress von Monastir im heutigen nordmazedonischen Bitola (alb. Manastir). Auf dieser Versammlung wurde endgĂŒltig beschlossen, dass die albanische Sprache fortan ausschließlich in lateinischer Schrift geschrieben werden sollte. Als Ausgangsbasis dienten das Stamboller Alphabet und das in Shkodra gebrĂ€uchliche von Gjergj Fishta entwickelte „Bashkimi-Alphabet“ (albanisch fĂŒr ‚die Vereinigung‘). Man einigte sich außerdem auf eine streng phonetische Schreibweise mit nur zwei Sonderzeichen: Ç/ç und Ë/Ă«; dies waren die beiden Zeichen, die schon damals auf der französischen Schreibmaschinentastatur zu finden waren. Alle anderen Laute des Albanischen, die keine Entsprechung im lateinischen Alphabet haben, sollten durch Buchstabenkombinationen ausgedrĂŒckt werden. Die Regelungen von 1908 sind bis heute gĂŒltig, und man kann den Kongress von Monastir mit Recht als die Geburtsstunde der albanischen Orthographie bezeichnen, auch wenn es noch weitere 60 Jahre dauern sollte, bis man die Dialektformen aus dem Gegischen und Toskischen zu einer allgemeinen schriftsprachlichen Norm verschmolz.

Bei der VolkszĂ€hlung von 1918 in den von Österreich-Ungarn besetzten Gebieten Albaniens konnten 28,8 % der MĂ€nner und 8,8 % der Frauen in den StĂ€dten lesen und schreiben, auf dem Land aber nur 8,8 % der MĂ€nner und 0,1 % der Frauen. 23,6 % der MĂ€nner in den StĂ€dten und 1,1 % der MĂ€nner auf dem Land verwendeten die lateinische Schrift, wĂ€hrend 9,9 % der MĂ€nner in der Stadt und 0,9 % auf dem Land in der tĂŒrko-arabischen Schrift lasen und schrieben. Bei den Frauen schrieben 8,7 % in der Stadt und 0,1 % auf dem Land in der lateinischen Schrift und 0,3 % in der Stadt sowie 0,008 % auf dem Land in der osmanischen Schrift.cite-ref-4[4]

Herkunft

Mögliche Zwischenstationen des Albanischen auf dem Wege vom Indogermanischen sind bisher nicht eindeutig fassbar. Nicht zuletzt wegen der rĂ€umlichen Überlappung mit den historisch bekannten Illyrern versuchten viele Forscher, das Albanische dem Illyrischen zu verbinden, was allerdings wegen unzureichender Belege des Illyrischen nicht ganz beweisbar bleibt. Als erster Ă€ußerte der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) diese Vermutung. Weitere Vertreter dieser Richtung waren Sprachwissenschaftler wie Franz Bopp,cite-ref-5[5] Gustav Meyer, Eqrem Çabej, Franz von Miklosich und Agnija Desnizkaja. Gustav Weigand nahm eine Abstammung der Albaner von den antiken Thrakern an.

Neuerdings wies Joachim Matzinger erneut auf die Schwierigkeiten einer eindeutigen Zuordnung hin.cite-ref-6[6]

Alternativ oder ergĂ€nzend wird die vorgeschichtliche Zugehörigkeit zu einer balkan-indogermanischen Zwischenstufe vorgeschlagen, zusammen mit dem Griechischen und Armenischen. Das Gegenargument eines „Sprachbundes“ scheidet ja bereits fĂŒr das Armenische aus. Diese Annahme wurde nicht nur von Norbert Jokl,cite-ref-7[7] sondern weiter von Martin E. Huldcite-ref-8[8] und Joachim Matzingercite-ref-9[9] erwogen. GestĂŒtzt wird diese Annahme weiterhin von einer lexikostatistischen Untersuchungcite-ref-10[10] sowie einer glottochronologischen Berechnung von S. A. Starostin.cite-ref-11[11]

Verbreitung

Siehe auch

:

Liste albanischer Bevölkerungsanteile nach Staat

Der geschlossene albanische Sprachraum auf der Balkanhalbinsel umfasst Albanien, Kosovo, die westlichen und nordwestlichen Teile Nordmazedoniens, den Nordwesten Griechenlands sowie einige angrenzende Landstriche in Serbien und Montenegro. Alteingesessene albanischsprachige Minderheiten leben in SĂŒditalien und auf Sizilien (siehe ArbĂ«reshĂ«) sowie auf der Peloponnes, in Attika und weiteren sĂŒdgriechischen Regionen und Inseln (siehe Arvaniten). In SĂŒdepirus lebten zudem bis vor einigen Jahrzehnten Albaner (siehe Çamen). Im Weiteren gibt es in Bulgarien (Mandriza), RumĂ€nien (Bukarest, Timișoara, Iași, Constanța, Cluj-Napoca) und in der Ukraine (Oblast Saporischschja und Budschak) kleinere Minderheiten.

Insgesamt sprechen ĂŒber 7,2 Millionen Menschen die albanische Sprache, davon etwa 2,5 Millionen in Albanien, etwa 2,6 Millionen in den ĂŒbrigen BalkanlĂ€ndern sowie mehr als zwei Millionen Auswanderer weltweit.

Dialekte

Der mittelalbanische Fluss Shkumbin unterteilt den albanischen Sprachraum in eine nördliche gegische und in eine sĂŒdliche toskische Zone. Entlang des Flusses existiert zudem eine Übergangszone, die etwa 15 bis 20 Kilometer breit ist. WĂ€hrend der Rilindja entstanden zwei albanische Schriftsprachen fĂŒr die toskische und die gegische Dialektgruppe. Die heutige albanische Standardsprache, die 1972 vereinheitlicht wurde, beruht grĂ¶ĂŸtenteils auf den nordtoskischen Dialekten mit einigen gegischen Elementen.cite-ref-12[12]

Unterschiede

Die zwei Hauptdialektgruppen unterscheiden sich phonetisch, morphologisch und auch lexikalisch. Die phonetischen Unterschiede sind gering, so zum Beispiel das nasale Ăą ​[⁠ɑ⁠]​ des Gegischen und das Ă« ​[⁠ə⁠]​ des Toskischen (nĂąna – nĂ«na ‚die Mutter‘) oder auch das gegische n zwischen Vokalen gegenĂŒber dem toskischen r (syni – syri ‚das Auge‘). Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Wörter, die im Toskischen ein „q“ haben, im Gegischen zu einem „k“ werden (qesh – kesh ‚lachen‘).

Die morphologischen Unterschiede sind umso zahlreicher; so hat das Gegische einen Infinitiv, der dem Toskischen fehlt. Außerdem wird das Futur im Gegischen mit dem konjugierten Verb ‚haben‘ (im Gegischen me pĂąs) und dem Infinitiv gebildet, wĂ€hrend dies im Toskischen ĂŒber eine unkonjugierbare Form des Verbs ‚wollen‘ (do) mit einem Relativsatz geschieht, welcher das ins Futur zu stellende Verb in konjungierter Form im PrĂ€sens beinhaltet. Dieser Nebensatz wird durch die Subjunktion tĂ« eingeleitet. Ein Beispiel hierfĂŒr ist unĂ« do tĂ« shkoj fĂŒr ‚ich werde gehen‘.

Der Wortschatz der beiden Hauptdialektgruppen unterscheidet sich teils auch bei Wörtern fĂŒr alltĂ€gliche Dinge, so heißt ‚Milch‘ im Gegischen tĂąmbĂ«l, im Toskischen dagegen qumĂ«sht. ‚Dorf‘ ist im Gegischen katĂ»n, im Toskischen fshat. Der ‚Fuchs‘ heißt im Gegischen skile oder shpin und im Toskischen dhelpĂ«r. Ebenfalls geg. bĂ«rshĂȘ(n) gegenĂŒber tosk. (v)enjĂ« ‚Stinkwacholder; Eibe‘, rrĂȘj – gĂ«njej ‚lĂŒgen‘, krejt – fare ‚ganz‘, oder shpullĂ« – pĂ«llĂ«mbĂ« ‚HandflĂ€che‘.

Geographische Unterteilung

‱ Gegisch

‱ Nordwestgegisch in Nordwestalbanien und in allen albanischen Gemeinden in Montenegro (in der NĂ€he von Bar und Ulcinj)
‱ Nordostgegisch in Kosovo, Nordostalbanien, in allen albanischen Gemeinden in Serbien und in den Gebieten um Skopje, Kumanovo, Tetovo und Gostivar in Nordwestmazedonien
‱ Zentralgegisch in der Mirdita, im nördlichen Mittelalbanien (Tirana, DurrĂ«s und Peshkopia) und in SĂŒdwestmazedonien (Debar und Struga)
‱ SĂŒdgegisch in Mittelalbanien (Kavaja bis Elbasan)

‱ Gegisch-toskische Übergangszone am Shkumbin (etwa 20 Kilometer breit, einschließlich Shpat und Sulova)
‱ Toskisch

‱ Nordtoskisch im Gebiet zwischen Vlora, Lushnja, Pogradec und Bilisht sowie innerhalb Nordmazedoniens in vielen Dörfern am Ohrid- und Prespasee sowie als Sprachinseln verstreut in den Regionen von Bitola, KruĆĄevo und Dolneni
‱ Labischtoskisch an der Albanischen Riviera bis nach Piqeras und von Vlora ĂŒber das Vjosatal bis nach Tepelena (bis hier LabĂ«ria) sowie PĂ«rmet und im Osten in den Regionen von Leskovik und Erseka
‱ Çamisch-Toskisch im sĂŒdlichsten Albanien (Gjirokastra und Saranda) und frĂŒher auch in der namensgebenden ÇamĂ«ria in Nordwestgriechenland
‱ ArbĂ«resh-Toskisch in einigen Regionen im sĂŒdlichen Italien (einschließlich Sizilien)
‱ Arvanitisch-Toskisch in vielen Siedlungen in Mittel- und SĂŒdgriechenland (wird meist aber als Einzelsprache angesehen)

Alphabet

Das albanische Alphabet besteht aus insgesamt 36 Buchstaben, von denen sieben Vokale und 29 Konsonanten sind. Die albanische Sprache wird vergleichsweise konsequent phonetisch geschrieben. Digraphen, aus Konsonanten zusammengefĂŒgt, werden als eigenstĂ€ndige Buchstaben aufgefasst – sie gelten als untrennbare Einheiten und werden folglich in albanischen WörterbĂŒchern entsprechend eingeordnet.

| A | B | C | Ç | D | Dh | E | Ë | F | G | Gj | H | I | J | K | L | Ll | M | N | Nj | O | P | Q | R | Rr | S | Sh | T | Th | U | V | X | Xh | Y | Z | Zh |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| a | b | c | ç | d | dh | e | ë | f | g | gj | h | i | j | k | l | ll | m | n | nj | o | p | q | r | rr | s | sh | t | th | u | v | x | xh | y | z | zh |

Phonetik und Phonologie

Aussprachebesonderheiten

| Buchstabe | IPA | Beschreibung |
|---|---|---|
| c | ​[⁠ t͡s ⁠]​ | Stimmlose alveolare Affrikate wie in dt. Z ar |
| ç | ​[⁠ tÍĄÊƒ ⁠]​ | Stimmlose postalveolare Affrikate wie in dt. Tsch eche |
| dh | ​[⁠ ð ⁠]​ | Stimmhafter dentaler Frikativ wie in engl. th is |
| Ă« | ​[⁠ ɜ ⁠]​ / ​[⁠ ə ⁠]​ | betont: wie das o in engl. w o rse ( BE ), Ă€hnelt dem offenen ö in dt. k ö nnen; unbetont: e wie in dt. Matt e ( Schwa ), am Wortende oft kaum hörbar. |
| gj | ​[⁠ ɟ ⁠]​ | Stimmhafter palataler Plosiv wie gy im Ungarischen ; Ă€hnlich wie dt. dj |
| ll | ​[⁠ É« ⁠]​ | velarisierter stimmhafter lateraler alveolarer Approximant wie Đ» in russ. Đ» aĐŒĐża/ l ampa oder l im Kölschen und NiederlĂ€ndischen |
| nj | ​[⁠ ÉČ â ]​ | Stimmhafter palataler Nasal wie in Lasa gn e |
| q | ​[⁠ c ⁠]​ | Stimmloser palataler Plosiv palatales t, t + leichtes sch, etwas weniger stark als ç; Ă€hnlich wie tj in dt. Ma tj es alternative Aussprache: tj oder kj, weit hinten gesprochen (v. a. Nordmazedonien) |
| r | ​[⁠ ÉŸ ⁠]​ | Stimmhafter alveolarer Tap einschlĂ€giges Zungenspitzen- r ; wie span. r in pe r o |
| rr | ​[⁠ r ⁠]​ | Stimmhafter alveolarer Vibrant gerolltes Zungenspitzen- r wie im Bairischen |
| sh | ​[⁠ ʃ ⁠]​ | Stimmloser postalveolarer Frikativ wie in dt. Sch ule |
| th | ​[⁠ ξ ⁠]​ | Stimmloser dentaler Frikativ wie in engl. th ink |
| v | ​[⁠ v ⁠]​ | Stimmhafter labiodentaler Frikativ wie in dt. W al |
| x | ​[⁠ d͡z ⁠]​ | Stimmhafte alveolare Affrikate wie in engl. wor ds |
| xh | ​[⁠ dÍĄÊ’ ⁠]​ | Stimmhafte postalveolare Affrikate wie in dt. Dsch ungel |
| y | ​[⁠ y ⁠]​ | Gerundeter geschlossener Vorderzungenvokal wie in dt. gr ĂŒ n |
| z | ​[⁠ z ⁠]​ | Stimmhafter alveolarer Frikativ stimmhaftes s , wie in dt. S onne |
| zh | ​[⁠ ʒ ⁠]​ | Stimmhafter postalveolarer Frikativ stimmhaftes sch , wie in frz. j ournal |

Phonologie

Das Toskisch-Albanische (SĂŒd-Albanien, Arvanitika, ArbĂ«resh, SĂŒdwest-Mazedonien) hat 29 Konsonanten und sieben Vokale. Die Betonung liegt meist auf der vorletzten Silbe. Das Gegisch-Albanische (Nord-Albanien, Kosovo, Nordwest-Mazedonien, SĂŒdost-Montenegro, SĂŒd-Serbien) besitzt darĂŒber hinaus noch diese Konsonanten, Vokale und Nasalvokale, die im Toskischen fehlen: ɑ, ɒ, ÉȘ, Ƌ, Éł, Ăž, ɔ, Éč, ʊ, ʏ.

| | bilabial | labio- dental | dental | alveolar | velarisiert alveolar | post- alveolar | retroflex | palatal | velar | glottal |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Plosive | ​ p ​ ​ b ​ | | | ​ t ​ ​ d ​ | | | | ​ c ​ ​ ɟ ​ | ​ k ​ ​ ɡ ​ | |
| Affrikaten | | | | ​ tÍĄs ​ ​ dÍĄz ​ | | ​ tÍĄÊƒ ​ ​ dÍĄÊ’ ​ | | | | |
| Nasale | ​ m ​ | | | ​ n ​ | | | ​ Éł ​ Âč | ​ ÉČ â€‹ | ​ Ƌ ​ Âč | |
| Flaps / Vibranten | | | | ​ ÉŸ ​ ​ r ​ | | | | | | |
| Frikative | | ​ f ​ ​ v ​ | ​ Ξ ​ ​ ð ​ | ​ s ​ ​ z ​ | | ​ ʃ ​ ​ ʒ ​ | | | | ​ h ​ |
| Approximanten | | | | ​ Éč ​ Âč | | | | ​ j ​ | | |
| Laterale | | | | ​ l ​ | ​ ɫ ​ | | | | | |

Âč Diese Phoneme kommen nur im Gegisch-Albanischen vor.

| | vorn | zentral | hinten |
|---|---|---|---|
| geschlossen | ​ i ​ ​ y ​ | | ​ u ​ |
| mittel | ​ ɛ ​ | ​ ə ​ | ​ ɔ ​ |
| offen | | ​ a ​ | |

Grammatik

Die Grammatik des Albanischen weist in der Struktur Ähnlichkeiten mit vielen anderen indogermanischen Sprachen auf. Albanisch besitzt die gleichen Diathesen wie das Griechische (Aktiv und Mediopassiv) cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] und ist relativ reicher an Modi- und Temporaformen als das Griechische. Albanisch hat drei Modi (Admirativ, Optativ und Konditional), die in der griechischen Grammatik fehlen (wobei das Altgriechische noch einen Optativ besaß).cite-ref-15[15]cite-ref-16[16] Zudem besitzt Albanisch auch bestimmte Suffixartikel wie RumĂ€nisch, Bulgarisch, Mazedonischcite-ref-17[17]cite-ref-18[18] und die nordgermanischen Sprachen (FĂ€röisch, IslĂ€ndisch, DĂ€nisch, Norwegisch und Schwedisch).

Die Parallelen mit Griechisch, RumÀnisch, Bulgarisch und Mazedonisch lassen sich aus dem langen und intensiven Kontakt der TrÀger dieser Sprachen untereinander erklÀren. Mit dem Modell des Balkansprachbundes werden diese PhÀnomene und Gemeinsamkeiten erfasst.

Nomen

Die albanische Sprache besitzt in der Hauptsache zwei Genera: Maskulinum und Femininum. Neutra finden sich nur noch als Relikte in der heutigen Sprache.

Substantive und Determination

Albanische Substantive werden nach der grammatischen Kategorie Determination flektiert und kennen daher zwei Grundformen (siehe auch Tabelle unten):

‱ die indefinite oder unbestimmte Form, die fĂŒr alle Maskulina und Feminina aus dem bloßen Stamm besteht.
‱ die definite oder bestimmte Form, die mit einem Suffix gebildet wird und sich aus dem definiten Artikel entwickelt hat.

Maskulina und Feminina

‱ Maskulina: die Endungen (oder Suffixe) fĂŒr die Bildung der Maskulina sind in der Regel -i, nach velarem Stammauslaut (k, g oder q) -u. Die Funktionen von -i und -u sind ungefĂ€hr mit einem deutschen „der“ vergleichbar, allerdings nicht identisch, da bei albanischen Nachnamen diese Endungen eher einem „von der/dem/ihm“ entsprechen.

‱ Einige indefinite Substantive enden mit -ri und formen Maskulina. Hierbei handelt es sich um wenige Wörter. Eine standardalbanische/toskische Endung -ri geht zurĂŒck auf eine nordalbanische (gegische) Endung -ni. Anders als beim toskischen Dialekt ist der originale /n/-Laut im Gegischen erhalten geblieben und hat sich nicht zu einem r-Laut verschoben (siehe Rhotazismus).cite-ref-19[19] Auch hier ist die Funktion von -ri ungefĂ€hr mit einem Deutschen „der“ vergleichbar (allerdings auch nicht identisch).

‱ Feminina: die meisten indefiniten Substantive, die mit -Ă« enden, bilden in der definiten Form Feminina auf -a (wobei es auch Ausnahmen gibt). Indefinite Substantive, die auch mit -Ă« enden, aber mit -i Maskulina formen („djalĂ«â€œ > „djali“ („Junge“ > „der Junge“)). Andere definite Endungen fĂŒr Feminina sind -ja, -ia.

Ein Überblick ĂŒber die wichtigsten Muster:

| | maskulin | maskulin | Übersetzung | feminin | feminin | Übersetzung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| | unbestimmt | bestimmt | ohne / mit Artikel | unbestimmt | bestimmt | ohne / mit Artikel |
| Standardflexion | diell | diell- i | Sonne / die Sonne f. | hёn ё | hёn- a | Mond / der Mond m. |
| Standardflexion | yll | yll- i | Stern / der Stern m. | frym Ă« | frym- a | Atem / der Atem m. |
| Standardflexion | ujk | ujk- u | Wolf / der Wolf m. | ujk ё | ujk- a | Wölfin / die Wölfin f. |
| Standardflexion | zog | zog- u | Vogel / der Vogel m. | vajz ё | vajz- a | MĂ€dchen / das MĂ€dchen n. |
| UnregelmĂ€ĂŸig | sy | sy- ri | Auge / das Auge n. | r e | r e - ja | Wolke / die Wolke f. |
| UnregelmĂ€ĂŸig | vёll a | vёll a - i | Bruder / der Bruder m. | mot ёr | mot- ra | Schwester / die Schwester f. |
| UnregelmĂ€ĂŸig | njer i | njer i - u | Mensch / der Mensch m. | gru a | gru a - ja | Frau / die Frau f. |
| UnregelmĂ€ĂŸig | djal Ă« | djal- i | Junge / der Junge m. | lidhj e | lidhj- a | Verbindung / die Verbindung f. |
| UnregelmĂ€ĂŸig | Joz Ă« | Joz- a | Jose(ph) / der Jose(ph) m. | Shkurt e | Shkurt- ja | Kurze / die Kurze f. |

Dies entspricht ungefĂ€hr den deutschen Substantiven, die einen bestimmten oder unbestimmten Artikel bei sich fĂŒhren. Die syntaktischen Funktionen sind aber nicht ganz deckungsgleich.

Im Gegensatz zum Deutschen gilt dies auch fĂŒr (Eigen-)Namen: Bedeutung hat die Unterscheidung von bestimmter und unbestimmter Form somit fĂŒr die korrekte Form von LexikoneintrĂ€gen albanischer Orte und Personen in Fremdsprachen. Bei StĂ€dten, die definit auf -a enden („Tirana“), wird im Deutschen in Anlehnung an die italienische Praxis diese Form verwendet. Endet ein Name definit auf -i („DurrĂ«si“) wird die unbestimmte endungslose Form (in diesem Fall „DurrĂ«s“) bevorzugt. Siehe dazu auch die Liste der StĂ€dte in Albanien. Auf albanischen Landkarten wird dagegen normalerweise durchgehend die unbestimmte Form verwendet („TiranĂ«â€œ).

Albanische Vor- und Nachnamen besitzen auch definite und indefinite Formen. Bei mĂ€nnlichen Vornamen werden meistens die indefiniten Formen bevorzugt und zur Registrierung der Namen (fĂŒr Geburtsscheine, PĂ€sse etc.) verwendet. Bei weiblichen Vornamen werden eher die definiten Formen bevorzugt fĂŒr die Registrierung der Namen verwendet.

Sehr formenreich und unregelmĂ€ĂŸig ist die Pluralbildung der albanischen Substantive. Insgesamt existieren etwas ĂŒber 100 verschiedene Endungsformen. Einige umfassen nur sehr wenige Wörter, andere sind hĂ€ufig vertreten.

Deklination

Die Deklination des Standard-Albanischen umfasst fĂŒnf FĂ€lle (Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv, Ablativ). Genitiv und Dativ weisen die gleichen Formen auf, nur wird beim Genitiv, aber nicht beim Dativ, eine PrĂ€position (i/e/tĂ«/sĂ«) hinzugefĂŒgt. Der 6. Kasus Vokativ ist kein fundamentaler Kasus im Standard-Albanischen. Allerdings wird der Vokativcite-ref-20[20] in der Alltagssprache in der Anrede gebraucht und ist optional. Einige albanische Unterdialekte besitzen auch einen Lokativ.cite-ref-21[21] Die Deklination hĂ€ngt ab vom Genus des Wortes und seiner Definitheit. Die Flexion erfolgt sowohl ĂŒber Wortendungen (Suffixartikel) als auch mit Hilfe vorangestellter Artikel (i/e/tĂ«/sĂ«). Im Vergleich zur Pluralbildung sind die Deklinationen fĂŒr die Singularbildung regelmĂ€ĂŸiger.

‱ Beispiel „yll, ylli“ m. („Stern, der Stern“)

| | Singular | Singular | Plural | Plural |
|---|---|---|---|---|
| | unbestimmt | bestimmt | unbestimmt | bestimmt |
| Nominativ | yll | yll- i | yj- e | yj- et |
| Akkusativ | yll | yll- in | yj- e | yj- et |
| Dativ | yll- i | yll- it | yj- eve | yj- evet |
| Genitiv (i/e/të/së) | yll- i | yll- it | yj- eve | yj- evet |
| Ablativ | yll- i | yll- it | yj- esh | yj- evet |

Pronomen

Die Personalpronomina im Albanischen werden in der 2. Person nach Respekt und in der 3. Person nach Genus differenziert:

| Person | sekundÀre Kategorie | sekundÀre Kategorie | Singular | Plural |
|---|---|---|---|---|
| 1. | – | – | unĂ« ‚ich‘ | ne ‚wir‘ |
| 2. | Respekt | einfach | ti ‚du‘ | ju ‚ihr‘ |
| 2. | Respekt | höflich | Ju ‚Sie‘ | Ju ‚Sie‘ |
| 3. | Genus | maskulin | ai ‚er‘ | ata ‚sie‘ |
| 3. | Genus | feminin | ajo ‚sie‘ | ato ‚sie‘ |

Adjektive, PrÀpositionen, Adverbien, Partikeln, Syntax

Adjektive

Die Adjektive stehen normalerweise hinter dem Substantiv, das sie modifizieren. Ein Großteil von ihnen hat einen vorangestellten Artikel i (maskulin) und e (feminin). Beispiel: qyteti i madh = die große Stadt; motra e madhe = die große Schwester. Eine andere Gruppe von Adjektiven hat keinen Artikel. Beispiel: makina efikase = die effiziente Maschine. Steht ein Adverb zwischen einem Adjektiv und einer verbindenden Partikel, so nimmt letzteres die definite Form an. Verbindende Partikeln stimmen mit dem Nomen in Genus, Kasus und Numerus ĂŒberein.

PrÀpositionen

Die meisten PrĂ€positionen verlangen im Albanischen entweder den Ablativ oder den Akkusativ. DarĂŒber hinaus gibt es einige PrĂ€positionen mit Nominativ (Beispiel: nga = aus, von) und mehrere komplexe PrĂ€positionen, die den Genitiv verlangen (Beispiel: pĂ«r shkak tĂ« = aufgrund).

Numeralien

| | Kardinalzahl | Kardinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl | Ordinalzahl |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | Maskulinum | Femininum | Singular | Singular | Singular | Singular | Plural | Plural |
| | Maskulinum | Femininum | Maskulinum | Maskulinum | Femininum | Femininum | Maskulinum und Femininum | Maskulinum und Femininum |
| | Maskulinum | Femininum | Indefinit | Definit | Indefinit | Definit | Indefinit | Definit |
| 1 | një | një | i parë | i pari | e parë | e para | të parë | e parët |
| 2 | dy | dy | i dytë | i dyti | e dytë | e dyta | të dytë | e dytët |
| 3 | tre | tri | i tretë | i treti | e tretë | e treta | të tretë | e tretët |
| 4 | katër | katër | i katërt | i katërti | e katërt | e katërta | të katërtë | e katërtët |
| 5 | pesë | pesë | i pestë | i pesti | e pestë | e pesta | të pestë | e pestët |
| 6 | gjashtë | gjashtë | i gjashtë | i gjashti | e gjashtë | e gjashta | të gjashtë | e gjashtët |
| 7 | shtatë | shtatë | i shtatë | i shtati | e shtatë | e shtata | të shtatë | e shtatët |
| 8 | tetë | tetë | i tetë | i teti | e tetë | e teta | të tetë | e tetët |
| 9 | nëntë | nëntë | i nëntë | i nënti | e nëntë | e nënta | të nëntë | e nëntët |
| 10 | dhjetë | dhjetë | i dhjetë | i dhjeti | e dhjetë | e dhjeta | të dhjetë | e dhjetët |
| 11 | njĂ«mbĂ«dhjetĂ« („eins auf Zehn“) | njĂ«mbĂ«dhjetĂ« („eins auf Zehn“) | i njĂ«mbĂ«dhjetĂ« | i njĂ«mbĂ«dhjeti | e njĂ«mbĂ«dhjetĂ« | e njĂ«mbĂ«dhjeta | tĂ« njĂ«mbĂ«dhjetĂ« | e njĂ«mbĂ«dhjetĂ«t |
| 20 | njĂ«zetĂ« („ ein Zwanziger “) | njĂ«zetĂ« („ ein Zwanziger “) | i njĂ«zetĂ« | i njĂ«zeti | e njĂ«zetĂ« | e njĂ«zeta | tĂ« njĂ«zetĂ« | e njĂ«zetĂ«t |
| 21 | njĂ«zetĂ« e njĂ« („zwanzig und eins“) | njĂ«zetĂ« e njĂ« („zwanzig und eins“) | i njĂ«zetenjĂ«tĂ« | i njĂ«zetenjĂ«ti | e njĂ«zetenjetĂ« | e njĂ«zetenjĂ«ta | tĂ« njĂ«zetenjĂ«tĂ« | e njĂ«zetenjĂ«tĂ«t |
| 30 | tridhjetĂ« („drei Zehner“) | tridhjetĂ« („drei Zehner“) | i tridhjetĂ« | i tridhjeti | e tridhjetĂ« | e tridhjeta | tĂ« tridhjetĂ« | e tridhjetĂ«t |
| 40 | dyzetĂ« („zwei Zwanziger“) | dyzetĂ« („zwei Zwanziger“) | i dyzetĂ« | i dyzeti | e dyzetĂ« | e dyzeta | tĂ« dyzetĂ« | e dyzetĂ«t |
| 50 | pesĂ«dhjetĂ« („fĂŒnf Zehner“) | pesĂ«dhjetĂ« („fĂŒnf Zehner“) | i pesĂ«dhjetĂ« | i pesĂ«dhjeti | e pesĂ«dhjetĂ« | e pesĂ«dhjeta | tĂ« pesĂ«dhjetĂ« | e pesĂ«dhjetĂ«t |
| 60 | gjashtĂ«dhjetĂ« („sechs Zehner“) | gjashtĂ«dhjetĂ« („sechs Zehner“) | i gjashtĂ«dhjetĂ« | i gjashtĂ«dhjeti | e gjashtĂ«dhjetĂ« | e gjashtĂ«dhjeta | tĂ« gjashtĂ«dhjetĂ« | e gjashtĂ«dhjetĂ«t |
| 100 | njĂ«qind („ein Hunderter“) | njĂ«qind („ein Hunderter“) | i njĂ«qindtĂ« | i njĂ«qindti | e njĂ«qindtĂ« | e njĂ«qindta | tĂ« njĂ«qindtĂ« | e njĂ«qindtĂ«t |
| 1000 | njĂ«mijĂ« („ein Tausender“) | njĂ«mijĂ« („ein Tausender“) | i njĂ«mijĂ«tĂ« | i njĂ«mijĂ«ti | e njĂ«mijĂ«tĂ« | e njĂ«mijĂ«ta | tĂ« njĂ«mijĂ«tĂ« | e njĂ«mijĂ«tĂ«t |

Wortschatz

Der albanische Wortschatz ĂŒbernahm Lehnwörter aus dem Altgriechischen, danach aus dem Lateinischen; es folgten Entlehnungen aus dem SĂŒdslawischen, (Mittel-)Griechischen und TĂŒrkischen, dem Italienischen und Französischen sowie anderen Sprachen. Derzeit kommen zunehmend Anglizismen hinzu. Insgesamt scheint das Albanische mehr als 90 % seines ursprĂŒnglichen Wortschatzes zugunsten dieser Fremdwörter verloren zu haben.cite-ref-22[22] Von all diesen fremden EinflĂŒssen waren am tiefgreifendsten die Entlehnungen aus dem Lateinischen der klassischen Zeit und seiner romanischen Nachfolger, sodass mehr als 60 % des albanischen Wortschatzes lateinische Wurzeln hat. Daher wurde das Albanische frĂŒher fĂ€lschlicherweise oft fĂŒr eine romanische Sprache gehalten.cite-ref-23[23]

Siehe auch

:

Liste albanischer Exonyme fĂŒr deutsche Toponyme

Textbeispiele

Të gjithë njerëzit lindin të lirë dhe të barabartë në dinjitet dhe në të drejta. Ata kanë arsye dhe ndërgjegje dhe duhet të sillen ndaj njëri tjetrit me frymë vëllazërimi.

„“

„Alle Menschen sind frei und gleich an WĂŒrde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der BrĂŒderlichkeit begegnen.“

–

Allgemeine ErklÀrung der Menschenrechte

, Artikel 1

Me emrin e All-llahut, Mëshiruesit, Mëshirëbërësit! Falënderimi i takon All-llahut, Zotit të botërave! Mëshiruesit, Mëshirëbërësit! Sunduesit të Ditës së Gjykimit! Ty të adhurojmë dhe prej Teje ndihmë kërkojmë! Udhëzona në rrugën e drejtë! Në rrugën e atyre ndaj të cilëve ke bekimin, e jo në të atyre që je i hidhëruar, dhe që kanë humbur! Amin!

„“

„Im Namen Gottes, des AllergnĂ€digsten, des Gnadenspenders! Aller Preis gebĂŒhrt Gott allein, dem Erhalter aller Welten, dem AllergnĂ€digsten, dem Gnadenspender, dem Herrn des Tages des Gerichts! Dich allein beten wir an; und zu Dir allein wenden wir uns um Hilfe. Leite uns den geraden Weg – den Weg jener, denen Du Deine Segnungen erteilt hast, nicht jener, die (von Dir) verdammt wurden, noch jener, die irregehen! Amen!“

–

Koran

, Sure

al-Fātiha

Ati ynë që je në qiell, u shenjtëroftë emri Yt. Ardhtë mbretëria Jote, u bëftë dëshira Jote, si në qiell, ashtu dhe mbi dhé. Bukën tonë të përditshme epna ne sot, dhe falna fajet tona, sikundër dhe ne ua falim fajtorëve tanë. Dhe mos na shtjer në ngasje, por shpëtona nga i ligu. Sepse jotja është mbretëria e fuqia e lavdia në jetët të jetëvet. Amin.

„“

„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tĂ€gliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und fĂŒhre uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“

–

Bibel

,

Vaterunser

Literatur

SprachdenkmÀler

‱ Eqrem Çabej (Hrsg.): Meshari des Gjon Buzuku von 1555. Tirana 1968 (albanisches Messbuch).
‱ Joachim Matzinger: Der altalbanische Text Mbsuame e KrĂ«shterĂ« (Dottrina Cristiana) des LekĂ« MatrĂ«nga von 1592. Eine EinfĂŒhrung in die albanische Sprachwissenschaft. (= Jenaer indogermanische Textbearbeitung. 3). Verlag J. H. Röll, Dettelbach 2006. ISBN 3-89754-117-3.
‱ Armin Hetzer: Das dreisprachige Wörterverzeichnis von Theodoros Anastasiu Kavalliotis aus Moschopolis, gedruckt 1770 in Venedig, albanisch – deutsch – neugriechisch – aromunisch. Hamburg 1981.

Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte

‱ Ina Arapi: Der Gebrauch von Infinitiv und Konjunktiv im Altalbanischen mit Ausblick auf das RumĂ€nische. Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2010. ISBN 978-3-8300-4572-4.
‱ Guillaume Bonnet: Les Mots latins de l’albanais. L’Harmattan, Paris / MontrĂ©al 1998.
‱ Franz Bopp: Über das Albanesische [sic] in seinen verwandtschaftlichen Beziehungen. (Digitalisat) Berlin 1855.
‱ Norbert Boretzky: Der tĂŒrkische Einfluss auf das Albanische. Teil 1: Phonologie und Morphologie der albanischen Turzismen, Teil 2: Wörterbuch der albanischen Turzismen. 2 BĂ€nde. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 1975 und 1976.
‱ Eqrem Çabej: Studime etimologjike nĂ« fushĂ« tĂ« shqipes. 7 BĂ€nde. Akademia et Shkencave, TiranĂ« 1976–2014.
‱ Bardhyl Demiraj: Albanische Etymologien. Rodopi, Amsterdam / Atlanta 1997.
‱ Shaban Demiraj / Kristaq Prifti: Kongresi i Manastirit. Tirana 2004. ISBN 99943-614-5-7.
‱ Robert Elsie: Das albanische Lexikon des Evliya Çelebi (1662), und was ein Derwisch auf der Durchreise alles wissen muss. in: SĂŒdost-Forschungen. 57 (1998), S. 95–102 (PDF).
‱ Monica Genesin: Studio sulle formazioni di presente e aoristo del verbo albanese. Centro Editoriale e Librario, Università della Calabria, Rende 2005.
‱ Hans J. Holm: Albanische Basiswortlisten und die Stellung des Albanischen in den indogermanischen Sprachen, in: Zeitschrift fĂŒr Balkanologie, 2009, Nr. 45-2: S. 171–205.
‱ Gerd-Dieter Nehring: Albanisch. In: MiloĆĄ Okuka, Gerald Krenn (Hrsg.): Lexikon der Sprachen des europĂ€ischen Ostens (= Wieser-EnzyklopĂ€die des europĂ€ischen Ostens. Band 10). Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2002, ISBN 3-85129-510-2, S. 47–65 (aau.at [PDF; 373 kB]).
‱ Vladimir Orel: A Concise Historical Grammar of the Albanian Language. Brill, Leiden 2000.
‱ Vladimir Orel: Albanian Etymological Dictionary. Brill, Leiden / Boston / Köln 1998. (reichhaltig, aber unzuverlĂ€ssig; schweigt „Pokorny“ tot)
‱ Justin Rrota: PĂ«r historinĂ« e alfabetit shqip dhe studime tĂ« tjera gjuhĂ«sore. Shkodra 1936 (Nachdruck von 2005.)
‱ Stefan Schumacher / Joachim Matzinger: Die Verben des Altalbanischen: Belegwörterbuch, Vorgeschichte und Etymologie. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2013. ISBN 978-3-447-06448-4.
‱ Gunnar Svane: Slavische Lehnwörter im Albanischen. Aarhus University Press, Århus 1992.
‱ Kolec Topalli: Fonetika historike e gjuhĂ«s shqipe. Dituria, TiranĂ« 2007.
‱ Johann Georg von Hahn: Albanesische Studien. 3 BĂ€nde. F. Mauko, Jena 1854 (Digitalisat), darin: Das albanesische Alphabet, BeitrĂ€ge zu einer Grammatik des toskischen Dialektes, Albanesische Sprachproben, BeitrĂ€ge zu einem albanesisch-deutschen Lexikon, Deutsch-albanesisches Verzeichnis der in dem albanesisch-deutschen Lexikon enthaltenen Wörter.
‱ Xhelal Ylli: Das slawische Lehngut im Albanischen. Teil 1: Lehnwörter, Teil 2: Ortsnamen. 2 BĂ€nde. Verlag Otto Sagner, MĂŒnchen 1997 und 2000.

LehrbĂŒcher, WörterbĂŒcher, Grammatiken

‱ Oda Buchholz, Wilfried Fiedler, Gerda Uhlisch, Ardian Klosi: Handwörterbuch Albanisch, Langenscheidt, MĂŒnchen 2000, ISBN 978-3-468-05395-5.
‱ Oda Buchholz, Wilfried Fiedler: Albanische Grammatik, Verlag EnzyklopĂ€die, Leipzig 1987, ISBN 978-3-324-00025-3.
‱ Dritan Halili: Rechtswörterbuch Deutsch-Albanisch / Albanisch-Deutsch. Buske, Hamburg 2008, ISBN 978-3-87548-507-3
‱ Dritan Halili: Wirtschaftswörterbuch Deutsch-Albanisch. Buske, Hamburg 2005, ISBN 978-3-87548-385-7
‱ Armin Hetzer: Lehrbuch der vereinheitlichten albanischen Schriftsprache. Buske, Hamburg 2007, 6. Auflage, ISBN 978-3-87548-444-1.
‱ Armin Hetzer: Taschenwörterbuch Albanisch-Deutsch / Deutsch-Albanisch. Buske, Hamburg 2009, ISBN 978-3-87548-536-3
‱ Christiane und Axel Jaenicke: Albanisch Wort fĂŒr Wort, Kauderwelsch Band 65, Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89416-255-9.
‱ Wolfgang Koeth, Saskia Drude: Kosovo-Albanisch Wort fĂŒr Wort, Kauderwelsch Band 221, Edition Tirta, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89416-579-6.
‱ Pandeli Pani: Albanisch intensiv. Lehr- und Grammatikbuch mit einer CD der Texte und Dialoge im MP3-Format, Harrassowitz, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05332-7.
‱ Basil Schader, Fadil Rexhepi: Die WörterbrĂŒcke. Schulwörterbuch Deutsch-Albanisch, Albanisch-Deutsch, Übersichten – Ura e fjalĂ«ve. Fjalor shkollor Gjermanisht-Shqip, Shqip-Gjermanisht, VĂ«shtrimet, 6. Auflage, ZĂŒrich 2006, Lehrmittelverlag des Kantons ZĂŒrich, ISBN 978-3-906718-28-6.
‱ Gjovalin Shkurtaj, Enver Hysa: Gjuha shqipe pĂ«r tĂ« huajt dhe shqiptarĂ«t jashtĂ« atdheut, Botimet Toena, Tirana 2001, ISBN 99927-1-454-9.
‱ Emine Teichmann: Albanisch als Fremdsprache, Shqipja si gjuhĂ« e huaj. ISBN 978-99947-721-8-6.

Weblinks

Commons

: Albanische Sprache

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikisource: Albanische WörterbĂŒcher

– Quellen und Volltexte

‱ Albanisches Online-Wörterbuch (mit 40.000 Lemmata); einsprachig.
‱ fjalorth.de – Online-Wörterbuch Albanisch-Deutsch
‱ Fjalor.de Online-Wörterbuch Albanisch-Deutsch
‱ Kleiner Albanisch-Sprachkurs mit Audioausgabe
‱ Kostenfreies Programm der ‚Albanische Katholische Gemeinde Deutschland‘ fĂŒr Übersetzungen von/in Albanisch-Deutsch-Englisch, zum Download
‱ Die albanische Sprache, von Robert Elsie (englisch)
‱ Albanische Dialekte, von Robert Elsie (englisch)
‱ glottothĂšque - Ancient Indo-European Grammars online, (englisch) eine Onlinesammlung von Videos zu indogermanischen Sprachen, produziert von der Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Karl-Richard Bausch, Hans-JĂŒrgen Krumm, Eva Burwitz-Melzer, Grit Mehlhorn; Handbuch Fremdsprachenunterricht; UTB GmbH; Auflage: 6. vollst. ĂŒberarb. u. erw. (15. August 2016); S. 480
cite-note-22. ↑ Robert Elsie: The earliest references to the existence of the Albanian language. In: Zeitschrift fĂŒr Balkanologie. Berlin 1991, S. 101–105 (elsie.de [PDF]).
cite-note-33. ↑ Robert Elsie: The Currents of Moslem and Bektash Writing in Albania (1850–1950). In: Albanian Catholic Bulletin. Band 15, 1994, S. 172–177, hier S. 176.
cite-note-44. ↑ Regional variation in marriage patterns in Albania at the beginning of the 20th century (Memento vom 28. MĂ€rz 2022 im Internet Archive)
cite-note-55. ↑ Franz Bopp: Über das Albanesische [sic] in seinen verwandtschaftlichen Beziehungen. (Digitalisat) Berlin 1855.
cite-note-66. ↑ Joachim Matzinger: Die Albaner als Nachfahren der Illyrer aus Sicht der historischen Sprachwissenschaft. In: Jens Schmitt (Hrsg.): Albanische Geschichte – Stand und Perspektiven der Forschung. R. Oldenbourg Verlag, 2009, S. 13–36.
cite-note-77. ↑ N. Jokl (1963 posthum): Die VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse des Albanischen zu den ĂŒbrigen indogermanischen Sprachen. In: Die Sprache 9: S. 113–156.
cite-note-88. ↑ M. E. Huld: Basic Albanian Etymologies. Slavica Publishers, Inc., Columbus OH 1984
cite-note-99. ↑ J. Matzinger (2000): Albanisch grā ‚Frauen‘. In: MĂŒnchener Studien zur Sprachwissenschaft. 60: S. 75–87.
cite-note-1010. ↑ Hans J. Holm (2008): The Distribution of Data in Word Lists and its Impact on the Subgrouping of Languages. In: Christine Preisach, Hans Burkhardt, Lars Schmidt-Thieme, Reinhold Decker (Hrsg.): Data Analysis, Machine Learning, and Applications. Proc. of the 31th Annual Conference of the German Classification Society (GfKl). University of Freiburg, 7.–9. MĂ€rz 2007. Springer-Verlag, Heidelberg/Berlin, S. 629–636.
cite-note-1111. ↑ VĂĄclav BlaĆŸek (2005): From August Schleicher to Sergei Starostin on the development of the tree-diagram models of the Indo-European languages. JIES 35 (1–2): S. 82–109 = 28 Seiten
cite-note-1212. ↑ spiegel.de
cite-note-1313. ↑ "Non-Canonically Case-Marked Subjects: The ReykjavĂ­k-Eyjafjallajökull papers" in der Google-Buchsuche, herausgegeben von JĂłhanna Barðdal, Na'ama Pat-El, Stephen Mark Carey, Jahr 2018, S. 32
cite-note-1414. ↑ Journal of Educational and Social Research MCSER Publishing, Rome-Italy, "A Comparative Overview of the Verbal System in Albanian and Greek", September 2014, S. 106–107
cite-note-1515. ↑ Journal of Educational and Social Research MCSER Publishing, Rom Italien, "A Comparative Overview of the Verbal System in Albanian and Greek", September 2014, S. 109
cite-note-1616. ↑ "The Ancient Languages of Asia and the Americas" in der Google-Buchsuche, herausgegeben von Roger D. Woodard, Cambridge University Press, 10. April 2008, S. 241
cite-note-1717. ↑ academia.edu The Suffixation of Definite Articles in Balkan Languages, Carmen Dobrovie-Sorin & Ion Giurgea, 2006
cite-note-1818. ↑ "Linguists of Tomorrow: Selected Papers from the 1st Cyprus Postgraduate Student Conference in Theoretical and Applied Linguistics" in der Google-Buchsuche, Kleanthes K. Grohmann, Aljona Shelkovaya, Cambridge Scholars Publishing, 25. April 2012, S. 241
cite-note-1919. ↑ eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche: Ulrich Ammon, Norbert Dittmar, Klaus J. Mattheier, Peter Trudgill (Hrsg.), 2006, Sociolinguistics / Soziolinguistik. Walter de Gruyter, Kapitel "Dialectal situation", ab S. 1876
cite-note-2020. ↑ "Albanian Grammar: With Exercises, Chrestomathy and Glossaries" in der Google-Buchsuche, Martin Camaj, Otto Harrassowitz Verlag, 1984, S. 36
cite-note-2121. ↑ "An Albanian Historical Grammar", Stuart E. Mann, Buske, 1977
cite-note-2222. ↑ Robert McColl Millar, Larry Trask: Trask's Historical Linguistics. Routledge, 2015, ISBN 978-1-317-54177-6, S. 292 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche): “Albanian seems to have lost more than 90 per cent of its original vocabulary in favour of loans from Latin, Greek, Hungarian, Slavonic, Italian and Turkish.”
cite-note-2323. ↑ Sawicka, Irena. "A Crossroad Between West, East and Orient–The Case of Albanian Culture." Colloquia Humanistica. No. 2. Instytut Slawistyki Polskiej Akademii Nauk, 2013. S. 97: "Even according to Albanian linguists, Albanian vocabulary is composed in 60 percent of Latin words from different periods... When albanological studies were just emerging, it happened that Albanian was classified as a Romance language. Already there exists the idea of a common origin of both Albanian and Rumanian languages. The Rumanian grammar is almost identical to that of Albanian, but it may be as well the effect of later convergence within the Balkan Sprachbund.."
cite-note-241. Deklarata e PĂ«rgjithshme mbi tĂ« Drejtat e Njeriut. (PDF; 190 kB) Hoher Kommissar der Vereinten Nationen fĂŒr Menschenrechte, abgerufen am 5. Oktober 2024 (albanisch).
cite-note-252. Surah El Fatiha Shqip. Quran for All, abgerufen am 5. Oktober 2024 (albanisch).
cite-note-263. Muhammad Asad: Die Botschaft des Koran. Übersetzung und Kommentar. Patmos Verlag, DĂŒsseldorf 2009, ISBN 978-3-491-72540-9, S. 25 (englisch: The Message of the Qur’an. Übersetzt von Ahmad von Denffer, Yusuf Kuhn).